
Infos
Titel: Botanic Hearts
Autor: Melanie Sweeney
Anzahl der Seiten: 400
Verlag: KYSS
Preis: 17,00 €
ISBN-13: 978-3-499-01826-8
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2025
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag für die Beritstellung.Als ein Hurricane über Houston fegt, verliert die alleinerziehende Mutter und Bibliotheksleiterin Tansy nicht nur vorübergehend ihr Haus, sondern auch ihre geliebte Bücherei. Bald kann sie mit ihrer Tochter Briar wieder nach Hause ziehen, doch die Bücherei muss für die kommenden vier Monate in den botanischen Garten verlegt werden. Zusammen mit ihrem kleinen Team versucht sie, das Beste aus der Situation zu machen. Doch irgendwie will ihre Bücherwelt nicht so richtig in den Garten passen. Besonders Jack, der angehende Direktor des Gartens, lässt sie spüren, dass sie nicht willkommen sind. Dass es damals seine starken Hände waren, die sie aus dem Hurricane gerettet haben, macht das Ganze nicht einfacher! Wie soll sie für ihr Team und die Bücherei einstehen, wenn ihr Puls jedes Mal in die Höhe schnellt, sobald sie vor ihm steht?
Eine Bibliothek in einem botanischen Garten? Hört sich toll an, oder? Das war auch tatsächlich das Erste, was mich an Botanic Hearts angesprochen hat. Denn dieses Setting klang so besonders, dazu kam eine Lovestory, die auch richtig interessant klang, also auf jeden Fall ein Buch welches ich lesen musste.
Ein kleiner Traum wird für Tansey wahr, als sie die Leitung der kleinen Bibliothek übernehmen soll. Was sich gut anhört, ist alles andere als das. Denn durch einen Hurrikane ist das alte Gebäude der Bibliothek nicht nutzbar, sodass Tansey sich etwas einfallen lassen muss. Gesagt, getan, der Stadtrat erlaubt ihr für ein paar Monate ein kleines Gebäude im Botanischen Garten zu nutzen. Doch auch der hat unter dem Hurrikane gelitten. Zudem ist ausgerechnet der Mann der Tansey während des Hurrikans gerettet hat der neue Leiter. Ärger ist also vorprogrammiert.
Leider muss ich sagen, dass gerade Tansey diesen Ärger provoziert hat, wodurch ich auch nicht ganz so schnell mit ihr warm geworden bin. Sie war mir zu undankbar und hat sich manchmal ziemlich angestellt. Denn sorry, wer kann nach einem Hurrikane ein sauberes und heiles Gebäude erwarten, wenn der ganze Park etwas abbekommen hat? Dazu kam ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Denn das grenzte für mich sehr oft eher an Sturheit und war extrem anstrengend, erst gegen Ende hin wurde sie dann besser, wobei auch das bedauerlicherweise nicht alles wett machte.
Jack hingegen konnte mich total von sich überzeugen. Ich mochte seine mürrische Art auf der einen Seite, aber auch das sich hinter der harten Schale ein weicher Kern versteckt. Ja, auch er war manchmal ein ziemlicher Arsch und hat Tansey auch gern mal provoziert, aber ich konnte sein Verhalten noch viel eher verstehen. Zudem hat er sich auch um einiges schneller eingestanden, dass sein Verhalten falsch war. Und sorry, er hatte was von einem sexy Holzfäller, da kann man ja nicht widerstehen.
Wie ich schon sagte, war aber eins meiner absoluten Highlights das Setting. Bücher und Natur perfekter geht es kaum. Und gerade als beides am Ende eine Art Symbiose eingegangen ist, war ich vollends überzeugt. So sehr, dass ich gern so etwas auch in meiner Nähe hätte.
Alles in allem fand ich Botanic Hearts ziemlich süß und auch sehr erwachsen in seiner Form, da die Protagonisten tatsächlich mal beide in ihren 30ern waren, aber ich hatte eben auch so meine Probleme. Dennoch war gerade für mich der Protagonist, Tanseys Tochter und das Setting für mich echte Lichtblicke und ein Grund dieses Buch zu lesen.
Eine erwachsene und cute Story, die leider ein paar Längen hatte.






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