
Infos
Titel: In Her Own League
Autor: Liz Tomforde
Anzahl der Seiten: 544
Verlag: Blanvalet
Preis: 16,00 €
ISBN-13: 978-3-7341-1563-9
Erscheinungsdatum: 22. April 2026
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag für die Bereitstellung.Als erste weibliche Teambesitzerin einer Profi-Baseballmannschaft darf Reese Remington sich keine Fehler erlauben. Die Öffentlichkeit – vor allem ihre männliche Konkurrenz – beäugt sie ohnehin schon kritisch. Auch Cheftrainer Emmett Montgomery ist nicht begeistert von der Neubesetzung. Er hat das Team jahrelang auf seine Weise geführt. Doch auf langen Busfahrten, in Hotelbars und im Schein des Flutlichts weichen die anfänglichen Machtkämpfe der beiden bald tiefen, vielsagenden Blicken. Es knistert heftig – und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als eine perfekte Saison …
Wenn es eine Reihe gibt, von der ich mich absolut nicht verabschieden wollte, dann ist es die Windy City Reihe. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass wir mit In Her Own League noch ein Spin-off bekommen haben. Und auch wenn ich diese Geschichte wirklich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen habe, habe ich jede Seite geliebt.
Wer schon die Windy City Reihe gelesen hat, kennt Emmett "Monty" Montgomery bereits seit dem 3 Band als Coach der Windy City Warriors. Im vierten Teil haben wir dann Reese Remington als neue Besitzerin der Warriors kennengelernt. Doch zwischen den beiden dreht sich schnell nicht mehr alles nur um Baseball. Doch können die beiden eine gemeinsame Zukunft haben, wenn doch ihre Professionalität auf dem Spiel steht?
Reese Remington war eine Protagonistin, die ich von der ersten bis zur letzten Seite geliebt habe. Aber noch viel wichtiger, sie war absolut beeindruckend. Nicht nur war sie eine curvy Protagonistin, was ich eh schon immer feiere, die jede ihrer Kurven liebt und ganz selbstbewusst damit umgeht. Sondern sie ist auch die erste weibliche Besitzerin eines Baseball-Clubs. Und dieser Weg erfordert von ihr Mut, Stärke und ein hartes Rückgrat Kurz gesagt, Reese ist Badass und ich habe es geliebt.
Emmett kannten wir bisher eher als den grumpy Trainer, doch in seiner eigenen Geschichte lernen wir ganz andere Seiten von ihm kennen. Nämlich eine absolut liebevolle und aufopferungsvolle Seite. Seine Familie steht für ihn an erster Stelle und das macht er auch ganz deutlich. Und was gibt es bitte Besseres als einen harten Mann, der doch mehr als liebevoll mit seinen engsten Menschen umgeht?
Die Chemie zwischen Reese und Monty war ähnlich toll wie die beiden Protagonisten für sich. Sie war durchweg spürbar, sehr tiefgreifend und berührend. Ich fand es wirklich gelungen, dass sich die Beziehung zwischen den beiden recht langsam entwickelt. So wirkte alles sehr natürlich. Ein Slow-Burn at its finest.
An dieser Stelle muss ich nochmal kurz die ganzen Nebencharaktere erwähnen. Gerade Montys Familie kannte man und diese Interaktionen waren etwas wirklich Besonderes. Es war wie nach Hause kommen, auch wenn es nun tatsächlich ein Abschied war.
Aber diesen Abschied habe ich von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Liz Tomforde versteht es einfach, Geschichten zu schreiben, die tiefgründig sind, besondere Charaktere und Dynamiken bieten und gleichzeitig immer eine Prise Humor in sich haben. Zusammenfassend also eine wundervolle Mischung, die ich gerne noch viel öfter von dieser Autorin lesen möchte.
Auch dieses Buch ist wieder ein absolutes Highlight.






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