Donnerstag, 21. September 2023

[Rezension] The stars we reach

Buchcover



Infos


Titel: The stars we reach
Autor: Lorena Schäfer
Anzahl der Seiten: 372
Verlag: ONE
Preis: 14,00 €
ISBN-13: 978-3-8466-0168-6
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2023
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag für die Bereitstellung.





Nachdem Ivy ihren Freund Leon beim Fremdknutschen erwischt hat, will sie nur noch eins: keine Kerle mehr in ihrem Leben! Sie packt die Koffer und erfüllt sich endlich ihren Traum, Australien zu bereisen. Schließlich landet sie in dem kleinen Küstenort Emerald Bay, der sie sofort verzaubert. Hier will sie auf einer Farm aushelfen und ihr Leben neu sortieren. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass ihre Mitbewohnerin Taylor in Wahrheit ein verdammt gut aussehender Typ ist. Taylor renoviert das Haus am Meer, in das nun auch Ivy einzieht. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen, doch nach und nach schleicht sich Taylor dennoch in ihr Herz. Aber ist Ivy überhaupt bereit für eine neue Liebe?


Wer möchte die letzten Sommertage nicht auch in Australien verbringen? Mit The stars we reach könnt ihr das ganz leicht verwirklichen. Denn dieses Buch hat eine Wohlfühlgarantie für leichte Sommerstunden.
Dabei bin ich mittlerweile sehr vorsichtig, was deutsche New-Adult Autoren angeht, denn meist kann ich mit deren Büchern nicht viel anfangen. Deswegen bin ich wirklich eher vorsichtig an die Geschichte gegangen. Auch weil der Plot 'deutsches Mädchen wandert in die Ferne aus' absolut nichts Neues ist. Aber eben Australien als Setting ist etwas Neues und genau das war es, was mich als erstes angesprochen hat. Und nach und nach, so wie ich mich immer mehr in das Land und die Beschreibungen dieses verliebt habe, bin ich auch immer mehr dem Buch verfallen und habe schlussendlich auch die Charaktere in mein Herz geschlossen.
Wobei ich tatsächlich gerade bei Ivy anfangs so meine Probleme hatte. Denn irgendwie war sie zu Beginn sehr flach, was ihre Persönlichkeit angeht. Ich konnte ihren Schmerz nicht wirklich nachfühlen und ihren Hintergrund nicht fassen. Erst im Verlauf des Buches wurde das besser, auch wenn ich mir manchmal doch noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Was ich Ivy allerdings zugutehalten muss, sie ist wohl der liebenswürdigste Mensch überhaupt. Ich glaube, sie kann gar nicht böse sein und das was definitiv auch sympathisch.
Taylor war da etwas anders. Er war mir relativ von Beginn an sympathisch und erst am Ende hätte ich ihn am liebsten geschüttelt. So sehr die Augen vor der Realität verschließen, kann man einfach gar nicht. Na ja, er halt schon und das war doch recht frustrierend. Zum Glück hat er am Ende noch die Kurve bekommen.
An wem bzw. was ich absolut nichts auszusetzen habe ist Emerald Bay und seine Einwohner. Diese Stadt hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich mochte jeden einzelnen Charakter, jede Facette, jede Freundschaft und habe mich so gefreut, immer wieder neues zu erleben in dieser Kleinstadt. Und ich kann jetzt schon sagen, dass ich die anderen Bücher der Reihe alleine wegen Emerald Bay lesen werde.
Aber auch so kann ich euch das Buch bedenkenlos ans Herz legen, denn The stars we reach ist eindeutig ein Wohlfühlbuch. Der Verlag wirbt damit, dass die Geschichte etwas für Fans von Gilmore Girls ist und das kann ich so unterschreiben. Ihr dürft natürlich keine hochtrabende Literatur erwarten und wie schon gesagt, etwas tiefgründiger hätte es auch gern sein können, aber dennoch ist dieses Buch wunderschön und hält definitiv eine süße und leichte Liebesgeschichte mit einem tollen Setting bereit. Also, holt euch das Buch und lasst den Sommer damit ausklingen.
Und zum Schluss beende ich meine Rezension ganz im Stile des Buches und wie die Einwohner so gern sagen: No worries, mate 🦘


Cozy Romance meets Australia. 





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