
Infos
Titel: We Break And Heal
Autor: Natalie Erlach
Anzahl der Seiten: 496
Verlag: Reverie
Preis: 17,00 €
ISBN-13: 978-3-745-70498-3
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2026
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag für die Bereitstellung.Nach elf Jahren zieht es die entfremdeten Schwestern Cleo, Juliet und Sage zurück in ihre Heimatstadt Spring Mountains in das Landhaus ihrer verstorbenen Großeltern. Doch mit ihrer Rückkehr klopfen auch Erinnerungen und ungeklärte Konflikte an die Tür. Cleo trifft auf ihren Ex-Freund Dax, der nicht nur alte Gefühle weckt, sondern auch ein Geheimnis hütet, das droht, Cleos Vertrauen erneut zu erschüttern. Die Schwestern werden mit Herausforderungen konfrontiert, und eine mysteriöse Klausel im Testament bringt ihr Erbe in Gefahr. Sie stehen vor Rätseln, die es zu lösen gilt, bevor sie den Nachlass antreten können. Die Suche beginnt, und mit jedem neuen Hinweis, rückt eine Wahrheit näher, die alles verändern könnte. Ein Roman über alte Wunden, Neuanfänge und die Suche nach der Wahrheit.
Als ich das erste Mal We Break And Heal gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss. Nicht nur, weil ich Natalie schon ewigkeiten kenne, sondern weil ich Romances liebe, die in einer Kleinstadt spielen, und wenn es Familiendramen gibt. Und genau das wurde hier versprochen.
Im ersten Teil der Spring Mountain Sisters Reihe erfahren wir, wie die Geschichte rund um die Schwestern Cleo, Juliet und Sage beginnt. Denn nachdem alle drei einen Brief von einem Notar bekommen haben, sind sie gezwungen, in ihre Heimatstadt Spring Mountain zurückzukehren. Dabei sprechen zwei der Schwestern schon lange nicht mehr miteinander. Doch es heißt nicht nur, Familiendramen aufzuarbeiten, auch alle Liebesbeziehungen müssen aufgearbeitet werden. Und bei all dem kommen noch mehr Geheimnisse ans Licht.
Bei meinen Rezensionen gehe ich an diesem Punkt immer auf die Protagonisten ein und auf ihre Beziehung zueinander, aber nicht nur Cleo und Dax waren Protagonisten, auch Cleos Schwestern und deren Beziehungen waren auch sehr besonders. Aber erstmal zur Lovestory der Geschichte.
Ich muss sagen, ich fand Cleo leider an vielen Stellen sehr anstrengend. Sie hatte viele Unsicherheiten, die sie aufarbeiten musste, aber dabei wurde sie oft unleidlich. Sie hat sich mit ihrer jüngeren Schwester gestritten und manchmal Dinge als Affront ihr gegenüber aufgefasst, was ich absolut als nichtig aufgefasst habe. Und spätestens nach dem dritten Missverständnis war ich extrem genervt. Erst nach und nach wurde es besser, sodass ich Cleo am Ende zwar mochte, der Weg dahin aber sehr steinig war.
Dax fand ich im Gegensatz zu Cleo eher blass. Seine Beweggründe aus der Vergangenheit fand ich teilweise feige und lächerlich und wie er sich gegenüber Cleo verhalten hat, ab und an daneben. Aber neben Cleo und ihren Schwestern sind er und die Beziehung zu Cleo für mich leider auf der Strecke geblieben. Viele Gespräche und Dramen zwischen den beiden fühlten sich gekünstelt an, sodass ich die Verbindung zwar leicht erahnen konnte, aber nicht wirklich gefühlt habe.
Wo die Liebesgeschichte leider zurückhaltend war, war die Beziehung zwischen den Schwestern laut und vordergründig. Die Dynamik zwischen den drei Schwestern war eindeutig die stärkste Säule der Geschichte. Sie hat schöne, verletzliche Momente, aber insgesamt fehlte mir die Tiefe, die emotionale Entwicklung und ein klarer Fokus auf die Romance.
Auch wenn meine Rezension bisher sehr kritisch war, muss ich eines klarstellen: Grundsätzlich hat mir die Story gefallen. Es gab tolle Ansätze und das Erzähltempo war, bis auf kleinere Längen, sehr angenehm. Mein Highlight war dazu aber das Setting. Das war sehr cozy und wurde wundervoll beschrieben.
Ein vielversprechender Auftakt, der noch Luft nach oben hat.






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