Dienstag, 21. April 2026

[Rezension] Bull Moon Rising

Buchcover



Infos


Titel: Bull Moon Rising
Autor: Ruby Dixon
Anzahl der Seiten: 592
Verlag: Blanvalet
Preis: 16,00 €
ISBN-13: 978-3-7341-6437-8
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2025
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag für die Bereitstellung.





Die pragmatisch veranlagte Adelige Aspeth will ihre Familie vor dem Ruin bewahren, indem sie deren Besitz an magischen Artefakten aufbessert. Gehoben werden dürfen diese aber nur von Mitgliedern der Gilde für Artefakte, bei der sich die Erbin kurzerhand bewirbt. Als sie dort aufgrund ihres Geschlechts abgewiesen wird, muss Aspeth sich einen Anstandswauwau suchen. So begegnet sie Gildenausbilder und Minotaur Hawk, der für den nahenden Eroberungsmond – der Stiermenschen vor Lust den Verstand verlieren lässt – eine Bettgefährtin braucht. Die beiden schließen einen folgenschweren Heiratspakt ...


Wir verurteilen ja nicht, was andere Menschen lesen, deswegen ganz offen … Ich habe damals Ruby Dixons Ice Planet Babariens Reihe geliebt. Das war auch der Grund, warum ich sofort wusste, dass ich Bull Moon Rising lesen muss. Ich meine Altertum, gemischt mit spicy Minotauren. Eine wilde Mischung, die mich neugierig gemacht hat.

Aspeth hat nur ein Ziel, in die Gilde der Artenfaktenjäger aufgenommen zu werden. Leider gibt es da ein Hindernis. Sie ist eine Frau. Doch um dieses Problem zu umgehen, heiratet sie kurzerhand Hawk, einen Lehrer der Gilde, der zufällig seine eigenen Probleme zu bewältigen hat. Doch was so einfach anfängt, wird schnell viel komplizierter.

Tatsächlich muss ich sagen, dass mir Aspeth am Anfang echt auf die Nerven ging. Sie ist sehr behütet aufgewachsen, ja, aber dadurch war sie jedoch auch sehr naiv und verzogen. Erst mit der Zeit hat sich das gebessert und ab diesem Punkt mochte ich sie auch recht gerne. Denn in dieser naiven jungen Frau steckte so viel mehr. Aspeth war stark, neugierig und hat sich in dieser männerdominierten Welt durchgesetzt. Dazu kam noch, dass sie eine curvy Frau war und das feiere ich in Büchern eh immer.

Der männliche Gegenpart Hawk ist ein typischer Ruby‑Dixon‑Held: groß, beschützend, ein bisschen brummig und mit einem Herzen aus Gold. Tatsächlich war das so ziemlich alles, was Hawk ausmacht, was aber tatsächlich nicht langweilig war. Ich mochte ihn auf jeden Fall von der ersten Seite an.

Zwischen den beiden knistert es von Anfang an, aber auf eine Art, die nicht überstürzt wirkt. Ihre Dynamik lebt von kleinen Reibereien, gegenseitigem Respekt und Momenten, in denen beide über ihren Schatten springen müssen. ABER, ganz Ruby Dixon, war die Lovestory natürlich trotzdem wild und schräg. Ich meine, Hawk ist ein Minotaurus und Aspeth ein Mensch. Das hat Herausforderungen mit sich gebracht, die ein paar witzige Szenen heraufbeschworen haben.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir Bull Moon Rising gut gefallen hat. Der Anfang war etwas holprig, sodass ich ein wenig gebraucht habe, um in die Story zu kommen, aber einmal drin konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Man bekommt hier eine sehr witzige, ungewöhnliche Geschichte, die man nicht zu ernst nehmen kann. Aber genau diese Mischung ist es, die man manchmal braucht.


Verrückte Mischung aus Indiana Jones und spicy Minotauren Romance.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Abschicken dieses Kommentars versichere ich, dass ich mir darüber im Klaren bin, dass auf dieser Seite automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben werden.
Genauere Infos dazu gibt es in der Datenschutzerklärung.