
Infos
Titel: The Way I Hate Him
Autor: Meghan Quinn
Anzahl der Seiten: 549
Verlag: More
Preis: 12,99 € (E-Book)
ISBN-13: 978-3-96797-613-7
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2026
Rezensionsexemplar: Ja. Danke an den Verlag und NetGalley für die Bereitstellung.Hayes Farrow hat alles, wovon andere nur träumen: Ruhm, Erfolg und Millionen Fans. Doch hinter der Fassade des gefeierten Rockstars verbirgt sich nur Leere und die ständige Flucht vor seiner Vergangenheit. Als er nach Almond Bay zurückkehrt, steht er plötzlich der Frau gegenüber, die er nie wiedersehen wollte: Hattie Rowley.
Für Hattie könnte es kaum schlimmer laufen. Der Tod ihrer Schwester, das Scheitern an der Uni und ein Freund, der sich als Lügner und Dieb entpuppt, haben ihr den Boden unter den Füßen weggerissen. Und als wäre das nicht genug, stellt Erzrivale Hayes ihr ein Ultimatum: Sie soll seine Assistentin werden.
Was als Notlösung beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Achterbahnfahrt voller hitziger Wortgefechte und einer Anziehungskraft, die sie beide nicht leugnen können. Doch können zwei Herzen, die so tief verletzt wurden, jemals wieder lernen, zu vertrauen?
Über Meghan Quinn bin ich letztes Jahr eher durch Zufall gestolpert und habe mich sofort in ihre witzigen, süßen und kurzweiligen Geschichten verliebt. Und genau aus diesem Grund musste ich auch The Way I Hate Him, den Auftakt ihrer neuen Almond Bay Reihe lesen. Und ich kann euch schon verraten, dass ich das, was ich an ihren anderen Büchern so geliebt habe, auch hier wiederbekommen habe.
Hatties Welt bricht innerhalb weniger Monate vollständig auseinander: Der Verlust ihrer Schwester stürzt sie in eine tiefe Trauer, die sie so lähmt, dass sie ihre Prüfungen vermasselt und das Semester wiederholen muss. Kaum hat sie den Mut gefunden, ihrer Familie davon zu erzählen, verlässt ihr Freund sie ohne Vorwarnung. Aus Schmerz und Trotz will Hattie seinem Chef gestehen, dass ihr Ex Dinge von ihm gestohlen hat. Doch der Plan geht nach hinten los. Statt sie ernst zu nehmen, dreht er den Spieß um und verpflichtet sie kurzerhand als seine neue Assistentin. Das wäre schon kompliziert genug, doch der Mann ist niemand Geringeres als Hayes, der Erzfeind ihres großen Bruders. Und plötzlich steckt Hattie mitten in einem Chaos aus Trauer, Neuanfang und einer Feindschaft, die gefährlich viel Funken schlägt.
Hattie war eine Protagonistin, die ich unglaublich schnell ins Herz geschlossen habe. Ihre Trauer um ihre Schwester hat mehr als einmal mein Herz gebrochen. Ich fand es wirklich schwierig, mit anzusehen, wie sie ihr Leben neu ordnen und für sich selbst einen neuen Weg suchen muss. Dass sie dabei Fehler machte und oft unsicher war, machte Hattie nur noch menschlicher und nahbarer. Aber sie war eben nicht nur traurig und gebrochen, sondern sie war auch schnippisch und ein wenig verrückt. Alles in allem war sie eine wirklich tolle Protagonistin, die ich wirklich gerne mochte.
Hayes bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte. Er war zwar offiziell ein Rockstar, aber davon hat man tatsächlich gar nicht so viel mitbekommen. Hayes war ein sympathischer Mann in seinen 30ern, der auch gerade dabei ist, einen neuen Weg für sich zu finden. Ihn mochte ich auch richtig gerne, da er sich um die paar Menschen in seinem Leben wirklich sorgt und ihnen zur Seite steht. Dazu aber noch leichte Bad-Guy-Vibes hat, eine perfekte Mischung also.
Zwischen ihm und Hattie knistert es von Anfang an, aber nicht auf die überzogene Art, sondern mit viel unterschwelliger Spannung. Die Feindschaft zwischen ihm und Hatties Bruder sorgt zusätzlich für Dynamik und einige wirklich unterhaltsame Momente. Besonders mochte ich, wie sich die Beziehung zwischen Hattie und Hayes langsam entwickelt, nicht überstürzt, sondern Schritt für Schritt und ganz natürlich. Dass es zwischen den beiden einen Altersunterschied von mehr als 10 Jahren gab, hat man dabei tatsächlich gar nicht so mitbekommen.
Auch das Setting in Almond Bay trägt viel zur Atmosphäre bei. Die Kleinstadt wirkt lebendig, ohne kitschig zu werden, und bietet den perfekten Hintergrund für Hatties Neuanfang. Ich bin schon sehr gespannt, in den nächsten Teilen noch mehr über die Stadt zu erfahren.
Insgesamt ist The Way I Hate Him eine gelungene Mischung aus Emotion, Humor und Romantik. Die Themen Trauer, Selbstfindung und zweite Chancen werden sensibel umgesetzt, und gleichzeitig bekommt man die typische Leichtigkeit und eine Prise Humor, wie man es von Meghan Quinn kennt.
Witzig, spritzig und einfach cute.






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit dem Abschicken dieses Kommentars versichere ich, dass ich mir darüber im Klaren bin, dass auf dieser Seite automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben werden.
Genauere Infos dazu gibt es in der Datenschutzerklärung.