Sonntag, 30. April 2017

[Rezension] Scorched

Buchcover




Infos


Titel: Scorched
Autor: Jennifer L. Armentrout
Anzahl der Seiten: 304
Verlag: Piper
Preis: 9,99€
ISBN-13: 978-3-492-31027-7
Erscheinungsdatum: 03. April




Gefühle wie Feuer und Eis.
An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?


Wie ihr sicher wisst, bin ich ein absoluter Fan von Jennifer L. Armentrout. Und jedes ihrer Bücher hat mir bis jetzt wirklich zu 100% gefallen. Deswegen war ich auch so enttäuscht als ich Frigid gelesen habe, Band 1 der Reihe. Denn dieses Buch hat so gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Und als nun mit Scorched Band zwei erschienen ist, bin ich etwas vorsichtiger an das Buch gegangen. Mit wesentlich geringeren Erwartungen als ich es normalerweise bei einem Buch der Autorin tun würde.


Andrea und Tanner kennen sich schon seit einigen Jahren. Doch richtige Freunde sind sie nicht. Denn irgendwas ist zwischen ihnen, etwas was größer scheint als eine Freundschaft. Und dabei kann Andrea Tanner nicht einmal leiden! Weswegen sie es auch für keine gute Idee hält, mit ihm und ihren Freunden zusammen eine Woche Urlaub in einer Hütte zu machen. Denn was ist, wenn sie sich näher kommen? Kann das zwischen ihnen überhaupt funktionieren, wo Andrea so viele Probleme mit sich herumschleppt?
"Weißt du, gewöhnlich sind die Leute, die am häufigsten lächeln und am lautesten lachen, diejenigen, die am meisten...leiden."
Das gute zuerst, Das gute zuerst...
Und deswegen fange ich auch mit Tanner an. Hach, Tanner. Er ist einfach ein unglaublicher Typ. Ich meine, hallo, er ist ein verfluchter Feuerwehrmann! Und wenn das nicht schon heiß genug wäre, ist er auch noch so unglaublich süß und liebenswürdig. Denn, obwohl man ihn aus dem ersten Buch vor allem als Aufreißer kennt, steckt doch so viel mehr hinter dieser Fassade. Und das hat mich so an ihm fasziniert. Er ist nicht einfach dieser heiße Typ als der er anfangs verkauft wird. Nein, er ist ein so viel komplexerer Charakter. Und wie er Andrea dann auch noch zur Seite steht, alles für sie machen würde. Das hat mich einfach extrem beeindruckt und mich in seinen Bann geschlagen.


Tja, und Andrea? Mit ihr hatte ich ein gewaltiges Problem. Ich weiß ehrlich nicht, was für Probleme ich in letzter Zeit mit den weiblichen Hauptcharakteren habe, aber die meisten von ihnen gehen mir so gewaltig auf die Nerven. Und genau das selbe Problem hatte ich auch mit Andrea. Klar, sie war mir ganz sympathisch, und irgendwie war sie auch süß, aber ihr rumgezicke und ihr ständiges hin und her gingen mir tierisch gegen den Strich und haben es mir wirklich schwer gemacht, mich mit ihr anzufreunden. Und auch wenn sie ihre Probleme hatte, hat es das für mich nicht besser gemacht.
"Du bist verdammt noch mal ständig betrunken. Wenn du es nicht bist, bist du eigentlich ein ganz anständiger Mensch. Aber es hält nie lange genug, um das ganze Chaos um dich herum zu ertragen."
Auch wenn das Rad bei Schorched nicht neu erfunden wurde, denn die Geschichte mit der Hütte erinnert einfach stark an Frigid, hat die Autorin in diesem Buch ein paar ernstere Themen aufgegriffen. Denn hier spielen Depressionen und Alkoholprobleme eine zentrale Rolle. Und gerade da dies zwei sehr sensible Themen sind, bin ich beeindruckt, wie Jennifer das alles verpackt hat. Nicht zu übertrieben dramatisch und sehr realitätsnah.
Doch eigentlich haben die beiden zusammen das Buch für mich gerettet. Denn es hat mir um so vieles besser gefallen, als der erste Teil der Reihe. Und dafür bin ich wirklich dankbar. Denn auch wenn Scorched kein typisches wundervolles Jennifer L. Armentrout Buch ist, ist es eine süße und sexy Geschichte, die mich zwar nicht restlos gepackt hat, mir aber ein paar tolle Lesestunden bereitet hat.


Süße Liebesgeschichte in das ein ernstes Thema verpackt wurde. Und zum Glück wesentlich besser als der erste Teil!




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